Brötchen oder Pappe?

Heute hatte ich, wie fast immer, wenn der B spät arbeitet, Frühstücksbesuch. Na gut, nicht jeden Tag aber mindestens einmal in dieser Woche, frühstücken wir.
Da ich normalerweise zu den Nichtfrühstückern gehöre (ich zähle jetzt schon, wie oft ich das F-Wort verwende und ob ein Lektor das weglecken würde), wird dieser Morgen quasi zelebriert. Da muss alles auf den Tisch was schmecken könnte und das was nicht da ist, muss der B mitbringen.
Dazu gehören die Brötchen. Ich weiß genau, dass ihm kaum ein Weg zu weit wäre, knusprige, knackige, ofenfrische, möglichst noch warme, Brötchen mitzubringen. Leider gibt es hier keine.
Das ist, mit Verlaub, zum Brötchen zerkrümeln! Ich wohne mitten drin, in Köln, das sich Großstadt hustet.
Immer ist die Seite, vom angeblichen Brötchen, weich. Da knuspert nix wenn sie aufgeschnitten werden und es kracht auch nicht wenn man herzhaft hineinbeißt. Die Lappen haben den Namen Brötchen einfach nicht verdient.
Die größte Frechheit an dieser Ramschware, dieser vorgebackenen Pappe ist, dass sie so viel kosten wie sie dürften, wenn sie denn wirkliche Brötchen wären.
Schämt euch ihr Bäcker, die ihr euch gar nicht mehr so nennen dürft, denn das was ihr hier in meinem Umkreis verkauft, ist Mangelware! und dient höchstens dazu, mir das seltene Frühstück zu vermiesen.
Naja,Hauptsache der Kaffee schmeckt oder ich lerne endlich wie man große Brötchen backt. Oder bäckt? Oder wäs?

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